Presseartikel

 

Dieser Mann bringt Stoiber zum Lachen - 13.11.2008

 

Dieser Mann bringt Stoiber zum Lachen

13.11.2008   Ort: Importartikel  Von: Martin Utz und Benjamin Kemmer  Beschreibung: inFranken.de

 

CSU Der Breitengüßbacher Bauunternehmer Georg Pfister hatte beim Parteitag der CSU einen denkwürdigen Auftritt. Das Video davon brachte es bei Youtube zu beachtlichen Klickzahlen. Jetzt können Sie es auch auf www.infranken.de ansehen.

 

Parteitage in Deutschland sind meist recht trockene, langatmige Veranstaltungen. Nun hat sich die CSU in letzter Zeit redlich bemüht, für etwas mehr Spannung zu sorgen. Die Querelen um Stoiber, Beckstein, Huber und Seehofer aber wurden beim jüngsten Zusammentreffen der Delegierten der Christsozialen noch übertroffen, als Georg Pfister seinen Auftritt in der Messehalle in München hatte.
In Bamberg und dem Landkreis sind die Auftritte des Unternehmers mit dem Hut als Markenzeichen bekannt. Unter dem Punkt Aussprache holte Pfister vom Rednerpult zum Rundumschlag aus: Bürokratie, Rauchverbot, BayernLB. Recht betroffene Gesichter machten da die Herren Stoiber und Beckstein, als die Phoenix-Kamera sie während der Brandrede Pfisters einfing. Die Anspannung löste sich aber auch wieder. Mit einem laut in den Saal gerufenen „Ja, wo leben wir denn?!“ erntete er als Echo johlenden Beifall – und die Parteiprominenz in Reihe eins lächelte über ihren Parteifreund. Zum Lachen war Stoiber zumute, als Pfister über Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel herzog. Die hätte man gar nicht rein lassen sollen zum CSU-Parteitag. Denn: „Die Preußen mögen uns net.“
Pfister war nach seinem Auftritt sogar von sich selbst überrascht. „Eigentlich wollte ich nur kurz drei Fragen an die Partei-Oberen stellen, aber dann hat’s mich überkommen und ich hab’ alles erzählt“, so der Bauunternehmer gegenüber unserer Zeitung auf den Youtube-Beitrag angesprochen.
In der Zeit nach dem Parteitag habe beim Internet-Star oft das Telefon geklingelt und Leute hätten ihn auf seine Rede angesprochen. Geschimpft habe aber nicht einer. „Alle haben sie gesagt, ,Pfister, das hätt’ schon längst mal einer sagen müssen’, und so weiter.“ Sogar auf dem Parteitag kamen Kollegen und bedankten sich bei ihm. Eine jüngere Frau aus München sagte sogar, dass ihre Mutter Pfister für seine Ehrlichkeit verehre.
Gefreut haben ihn auch Zwischenrufe aus dem Publikum während seiner Rede. Einer rief „Pfister als Ministerpräsident“, doch das will der 73-Jährige dann doch nicht mehr. „Die sagen alle, ich wär’ zu alt.“
Nur von Horst Seehofer bekam Pfister noch keine Rückmeldung. „Der war dann gleich verschwunden“, so der Breitengüßbacher. Allerdings kann es durchaus sein, dass sich der Ministerpräsident noch bei Pfister meldet. Zum einen kennen sich beide schon seit über 25 Jahren und sind per Du. Zum anderen bot ihm der fränkische Unternehmer zum Schluss seiner Rede auch seine Hilfe an: „Merken Sie auf den Pfister, dann werden Sie nie Misserfolg haben!“

 


 

 

 

 

Die eine Berufung des Georg Pfister. Als Bauunternehmer ist er sehr viel auf Baustellen unterwegs.

 

 

Pfister will Beton-Christus ins Maintal holen - 12.03.2009

Pfister will Beton-Christus ins Maintal holen

 

12.03.2009   Ort: Importartikel     Beschreibung: inFranken.de

 

Tourismus Nach dem Aus für die Pläne, eine 55 Meter hohe Christus-Statue auf dem Hesselberg zu errichten, bemüht sich neben Rödental nun auch der bekannte Bauunternehmer Georg Pfister um den Beton-Jesus. Die innen hohle Figur soll zur Attraktion seines Freizeitlandes Maintal zwischen Trunstadt und Roßstadt werden.

Georg Pfister sorgt wieder einmal für Aufsehen. Gestern hat der Bauunternehmer und Kreisrat gegenüber unserer Zeitung bestätigt, dass er sich ernsthaft darum bemüht, die 55 Meter hohe Christus-Statue nach Trunstadt zu holen. Die riesige Jesus-Immobilie, für die zurzeit ein Standort in Rödental bei Coburg im Gespräch ist, sollte ursprünglich auf dem 1613 Meter hohen Predigtstuhl bei Berchtesgaden und dann auf dem Hesselberg bei Wassertrüdingen errichtet werden. Beides Mal gab es nach kontroverser Debatte klare Absagen.
Nach dem Scheitern der Pläne in Oberbayern und Mittelfranken hofft Pfister nun, die Figur in seinem Freizeitland zwischen Trunstadt und Roßstadt zu platzieren. Erste Gespräche mit dem Investor Harry Vossberg sollen laut Pfister nächste Woche geführt werden.

 

Sichtbar von Bamberg bis Schweinfurt


Pfister ist überzeugt, dass die Christus-Figur mit innenliegender Kapelle, Orgel und einer Art Ausguck im Kopf eine Bereicherung für den gesamten Landkreis und die Region bedeuten würde: „Etwas Besseres könnte uns gar nicht passieren“, meint Pfister und spricht von optimalen Bedingungen für das Projekt. Anders als bei einem möglichen Standort Pilgershöhe bei Rödental hätte der „Christus im Maintal“ den Vorzug der best möglichen Sichtbarkeit von Schweinfurt bis Bamberg. Sowohl von der Autobahn, als auch von der Bundesstraße oder dem Main wäre er der Hingucker“, ist Pfister überzeugt.
Das Freizeitland des Unternehmens von Pfisters Sohn Manfred umspannt ein 127 Hektar großes Gelände im Maintal zwischen Ober- und Unterfranken. Yachthafen mit Wasserskianlage, Badestrand und Campingplatz sind hier geplant oder teilweise bereits verwirklicht. Für Trunstadt und den nordwestlichen Landkreis würde der Christus mit den ausgebreiteten Armen völlig neue Touristenströme anlocken, glaubt Pfister. Das ist auch das Ziel „des achten Weltwunders “, wie der Unternehmer Harry Vossberg seine Christus-Figur bereits nannte. Bei der Diskussion um den Predigtstuhl war von jährlich mehreren Millionen erwarteten Besuchern die Rede. Über ein großes Pilgerhotel und Wellnessanlage soll sich die Millioneninvestition offenbar refinanzieren.

 

20 Meter höher als das Monument in Rio

 

Die vom Künstler Ludwig Valentin Angerer entworfene Christusfigur ist nach den im Internet zu findenden Plänen 20 Meter höher sein als das berühmte Christusmonument auf dem Corcovado in Rio de Janeiro. Im Fuß der Figur wäre eine Kapelle mit Altar, Orgel und Chor untergebracht.
Ob es tatsächlich dazu kommt, hängt zu allererst vom Votum der Gemeinde Viereth-Trunstadt ab, bei der die Planungshoheit liegt. Bürgermeister Edwin Mahr (Freie Bürgergemeinschaft) hat erst gestern von den Plänen Pfisters erfahren. Er wolle nicht ausschließen, dass das Projekt möglich sei, aber für ein Urteil fehlten ihm noch die Informationen. Erst müsse eine konkrete Bauvoranfrage vorliegen. Zurückhaltend äußerte man sich auch im Landratsamt. Wesentlich für die Umsetzung eines solchen „Sonderbaus“ dürfte neben der Unterstützung durch die Gemeinde auch das Urteil der Kirche sein, stellte Claudia Scharf von der Pressestelle im Landratsamt fest. Zudem müsse eine Vielzahl von Fachbehörden eingebunden sein, die sich mit den Themen Naturschutz, Wasserrecht und Luftverkehr befassen. In der Nähe der Weltkulturerbestadt Bamberg sei natürlich auch der Denkmalschutz eine wichtige Frage, teilte Scharf mit. Sie bestätigte, dass im Landratsamt bereits eine konkrete mündliche Anfrage vorliegt.
Keine Bewertung wollte Landrat Günther Denzler abgeben. Wenn eine Bauvoranfrage vorliege, werde diese ganz normal auf ihre rechtliche Zulässigkeit geprüft.
Mehr Informationen wünscht sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch der Domberg in Bamberg. Pressesprecher Michael Kleiner sprach von einer gewissen Grundskepsis, ob das Vorhaben mit der Großplastik wirklich dem christlichen Glauben diene. Klar sei selbstverständlich, „dass rein wirtschaftliche Gründe für das Projekt nicht auf eine Zustimmung des Erzbischöflichen Ordinariats stoßen können“.

 

 

 

 

 

Pfister hält an seinen Jesus-Plänen fest - 26.03.2009

Pfister hält an seinen Jesus-Plänen fest

26.03.2009   Ort: Importartikel  Von: Michael Wehner  

 

Kolossalstatue Die Idee eine 55 Meter hohe Christus-Statue in Trunstadt bei Bamberg aufzustellen, stößt in der Bevölkerung, aber auch im Landratsamt auf Skepsis. Der Dresdner Projektentwickler Vossberg will Pfisters Anfrage prüfen, hält aber wenig von einem Platz im Freizeitland.

 

Der Hohengüßbacher Bauunternehmer Georg Pfister will sich durch die vielen ablehnenden Reaktionen, die mittlerweile im Internet kursieren, nicht von seinen Plänen abhalten lassen, eine 55 Meter hohe Jesus-Statue im Maintal bei Trunstadt errichten zu lassen.

Zu viele Bremser im Land

„Wir haben im Land zu viele Bremser, Verhinderer und Bedenkenträger“, reagierte er im Gespräch mit unserer Zeitung.

Für Pfister wäre der Riesen-Jesus eine tolle Attraktion für sein Freizeitland und darüber hinaus die Region. Sollte es nicht dazu kommen, plant er bereits Ersatz. Doch vorerst will Pfister weiter kämpfen und die Widerstände gegen die Kolossal-Statue überwinden: Das Gespräch mit den Urhebern der Idee um den Projektentwickler Harry Vossberg aus Dresden findet nach Angaben von Pfister nun in der nächsten Woche statt.


Er wolle dafür werben, dass die Jesus-Statue ins Maintal kommt, wo sie von allen Seiten zu sehen sei und eine Attraktion auch für Bamberg sein könnte.


Interessenten aus ganz Deutschland

 Harry Vossberg selbst bestätigte gegenüber unserer Zeitung, dass eine Anfrage aus Viereth-Trunstadt vorliegt. Allerdings gebe es mittlerweile aus vielen Teilen Deutschlands Interesse an dem Projekt. So hätten sich zwischenzeitlich nicht nur Personen aus Viereth-Trunstadt und Rödental im Coburger Land, sondern auch aus dem Allgäu und aus Norddeutschland an ihn gewendet. „Diese Vorschläge werden ernsthaft geprüft.“

Grundsätzlich sei nichts dagegen einzuwenden, das Projekt im Maintal zu verwirklichen, sagte Vossberg. Skepsis zeigte der Unternehmer allerdings gegenüber der Idee, die Kolossal-Statue im Rahmen eines Freizeitlandes platzieren zu wollen.

Die 55 Meter hohe Christusstatue nach einem Entwurf des Künstlers Ludwig Valentin Angerer sei als Begegnungsstätte für Christen und nicht als Projekt konzipiert, mit dem man Geld verdienen wolle.

Auch wenn ein Weg gesucht werden müsse, das Vorhaben zu finanzieren, „soll die ein Angebot für Menschen auf der Suche nach Spiritualität werden. Es geht um die sichtbare Orientierung an christlichen Werten“, sagte Vossberg. Anders als in vielen Medien dargestellt, werde der Christus auch nicht aus Beton gegossen. Geplant sei viel mehr, ein verzinktes Stahlgerüst zu errichten, das eine Verkleidung aus so genanntem flüssigen Holz erhalte. Von Kitsch, wie teilweise behauptet, könne keine Rede sein.

Zurzeit muss niemand im Bamberger Land befürchten, dass er vom Bau eines Kolossalstatue im Maintal gleichsam überrascht wird. Das hat nicht nur mit dem umfangreichen Planungsprozess zu tun, den ein solches Projekt erforderliche macht. Voraussetzung für eine Verwirklichung des Projekts, das Harry Vossberg und Künstler Angerer als achtes Weltwunder anpreisen, sei zweierlei, sagte der Dresdner: „Wir machen es nicht gegen die Kirche und auch die Bevölkerung muss einverstanden sein.“

Ob es Georg Pfister noch schafft, das Ruder herumzureißen, ist nach ersten kritischen Stellungnahmen aus Kirchenkreisen fraglich.


Skepsis beim Landratsamt

Auch beim zuständigen Wirtschaftsförderer im Landratsamt hält sich die Begeisterung in Grenzen: „Wir sind skeptisch, ob sich eine derartige Monumentalfigur in unsere kleinteilige Landschaft einfügt und ob sie den Ansprüchen an Natur- und Denkmalschutz genügen kann“, sagte Siegfried Wagner aus dem Landratsamt. Voraussetzung für eine endgültige Entscheidung sei in jedem Fall ein umfangreiches Genehmigungsverfahren. Dazu gehöre in jedem Fall auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung.

Unabhängig von der öffentlichen Diskussion um den Riesen-Christus will Bauunternehmer Georg Pfister seine Pläne für das 127 Hektar große Freizeitland weiter vorantreiben. Möglicherweise noch heuer soll ein Badestrand eröffnet werden. Yachthafen, Campingplatz und Wellness-Anlage sind die weiteren Attraktionen, mit denen die Menschen nach Trunstadt gelockt werden sollen. Übrigens auch über eine Radfahrerbrücke, die Pfister nach behördlichen Auflagen selbst bauen soll. Sie würde das Maintal an einer wichtigen Stelle erheblich aufwerten, glauben die Planer.


Ein anderes Denkmal

 

Sollte sich der Riesen-Jesus nicht in Trunstadt verwirklichen lassen, will der 73-Jährige für eine andere Attraktion sorgen, die seinem neu geschaffenen Urlaubsparadies die nötige Aufmerksamkeit verschafft. Plan B: „Wenn der Christus nicht in Trunstadt gebaut werden kann, kommt ein anderes Denkmal.“ 

 

 

Passt der 55-Meter hohe Riesen-Jesus in die kleinräumige fränkische Tallandschaft bei Trunstadt? Der Bauunternehmer Georg Pfister sagt ja, im Landratsamt zeigt man sich eher skeptisch. Unsere Montage ist ein Versuch, die Größenverhältnisse deutlich zu machen. Der tatsächliche Standort dürfte nach Norden verschoben sein. Montage: FT/Tanja Krapp 

Kirchen erteilen Jesus-Statue eine Absage - 01.04.2009

Kirchen erteilen Jesus-Statue eine Absage

01.04.2009   Ort: Importartikel  Von: Michael Wehner  

 

Jesus-Monument Die evangelische Kirche erteilt den Überlegungen des Hohengüßbacher Georg Pfisters eine klare Absage. Die Statue sei aus theologischen, rechtlichen und künstlerischen Gründen abzulehnen.

 

Die Aussichten von Viereth-Trunstadt, zum Standort einer 55 Meter hohen Kolossal-Statue von Jesus Christus zu avancieren, sinken rapide. Das hat weniger mit den verwaltungsrechtlichen Voraussetzungen zu tun, die ein Projekt dieser Größenordnung erfordert, als vielmehr mit wachsendem kirchlichen Gegenwind. Als erste der beiden großen Kirchen hat sich nach dem Bekanntwerden der Pläne für den Landkreis der Landeskirchenrat der evangelischen Kirche mit dem Vorhaben auseinander gesetzt.

Dem Gremium gehören alle Regionalbischöfe und Oberkirchenräte der evangelischen Kirche in Bayern an. Eine Realisierung einer 55 Meter hohen Statue, als „Dom in Form einer Rakete“ könne im Bereich der evangelisch-lutherischen Kirche aus theologischen, künstlerischen und rechtlichen Gründen nicht befürwortet werden, teilt das Gremium mit. In einer ausführlichen Stellungnahme, die keine Zweifel offen lässt, bescheinigen die evangelischen Kirchenoberen der „gigomantischen Christus-Statue“ „stark esoterische Züge“.


Statue vermittle nicht das richtige Christusbild

Sie vermittele ein Christusbild, das dem biblischen Zeugnis vom gekreuzigten und auferstandenen Gott nicht gerecht wird. Wörtlich heißt es: „Protestantische Identität definiert sich nicht durch Selbstdarstellung babylonischen Ausmaßes, sondern durch den Ernst der Nachfolge.“

Den Überlegungen des Unternehmers Georg Pfister, die Monumentalfigur zum Mittelpunkt einer Wallfahrtsstätte in seinem Freizeitland zu machen, kann die evangelische Kirche wenig abgewinnen. Kennzeichen jeder Wallfahrt sei die Ortsbezogenheit einer bestimmten Gotteserfahrung Einzelner oder einer Gemeinschaft. Allen Wallfahrten liege eine langsam gewachsene und gelebte Frömmigkeit zugrunde, nicht aber ein vorwiegend ökonomisches Interesse.

Zudem sei die angebotene Christusstatue ein beliebig reproduzierbares und verschiebbares Monument ohne Bezugnahme auf den in Blick genommenen Kultur- und Landschaftsraum.


"Ein Wallfahrtsziel darf nicht als Schau- und Sensationsobjekt dienen"

Auf Anfrage unserer Zeitung hat sich gestern auch das Erzbistum Bamberg zu den Plänen für einen Trunstadter Riesen-Jesus geäußert. „In Oberfranken gibt es viele Wallfahrtsziele, die von Menschen aus Nah und Fern besucht werden. Aus der Tradition heraus haben sie eine lange Verbundenheit und tiefe Verwurzelung mit dem jeweiligen Ort, den Menschen und dem religiösen Leben in dieser Region. Ein Wallfahrtsziel darf nicht als Schau- und Sensationsobjekt dienen“, sagte Presseprecherin Elke Pilkenroth.

Und schon gar nicht dürften kommerzielle Interessen im Vordergrund stehen. Beim Projekt ,Christus-Statue’ fehle das einem Wallfahrtsort zu Grunde liegende Ereignis für gelebte und authentische Frömmigkeit. so die Bistumssprecherin. Wörtliche sagte Pilkenroth: „An der Ernsthaftigkeit eines solchen Vorhabens unter den Gesichtspunkten der Religiosität und Tradition habe ich persönlich starke Zweifel.“


Nicht gegen die großen Kirchen

Selbst einem Erfolg verwöhnten Unternehmer wie Georg Pfister dürfte es schwer fallen, die genannten Argumente zu überwinden und das Vorhaben doch noch in die Tat umzusetzen. Projektentwickler Harry Vossberg aus Dresden, Erfinder und Betreiber der Idee, hat im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt, dass er das „Monument des Glaubens“ nicht gegen den Widerstand der beiden großen Kirche verwirklichen will.  

 

 

 

 

 

 

 

Pfister bläst die Jesus-Pläne ab - 06.04.2009

Pfister bläst die Jesus-Pläne ab

06.04.2009   Ort: Importartikel  Von: Michael Wehner  Beschreibung: inFranken.de

 

Rückzug Der Riesen-Heiland kommt nicht in den Landkreis. Angeblich ist ein anderer Platz gefunden, an dem das Vorhaben realisiert werden soll.

Statue

Die Jesus-Statue soll nun doch nicht in Trunstadt gebaut werden.

Die Überlegungen, im Maintal bei Trunstadt einen 55 Meter hohen Riesen-Heiland zu bauen, sind endgültig vom Tisch. Dies teilte gestern im Gespräch mit in Franken.de der Hohengüßbacher Bau-Unternehmer Georg Pfister mit.
Der 73-jährige reagiert damit nicht, wie er selbst sagte, auf die Kritik, die sein Vorhaben von vielen Seiten geerntet hatte. Er habe diese Entscheidung nach einem Gespräch mit dem Dresdner Ideengeber Harry Vossberg getroffen. „Die wollen die Statue auf einem Hügel“, nannte Pfister den ausschlaggebenden Grund. Deshalb mache es für ihn keinen Sinn mehr, die Idee weiter zu verfolgen. Außerdem habe Vossberg zu erkennen gegeben, dass er einen anderen Ort für das Christus-Monument gefunden habe.
Bekanntlich plante Pfister, die 55 Meter hohen Riesen-Jesus mitten in seinem Freizeitland errichten, das auf einem 100 Hektar großen Gelände an der Grenze zwischen Ober- und Unterfranken in den nächsten Jahren entstehen soll. Dazu gehören neben einem Wellnesszentrum, auch ein Yachthafen, ein Campingplatz, ein Badestrand und eine Tankstelle für Boote.
Kritisch äußerte sich der Bauunternehmer gegenüber der Welle von Protest, die sein Vorhaben ausgelöst habe. „Wenn solche Neinsager und Bedenkenträger früher das Sagen gehabt hätten, dann gäbe es heute keinen Bamberger Dom, kein Kloster Banz und kein Vierzehnheiligen“, sagte Pfister.
An den Plänen für sein Freizeitland will Pfister aber nach sieben Jahren Vorbereitung festhalten. An Stelle des Riesen-Jesus soll eine andere Attraktion Besucher nach Trunstadt locken.
An welchem Standort Harry Vossberg nun sein Projekt verwirklichen möchte, war gestern nicht zu erfahren. Vossberg hüllte sich gegenüber unserer Zeitung in Schweigen. Alle Anfrage würden geprüft.„Wir sagen im Moment weder zu noch ab“, sagte der Dresdner.
 

In Bamberg ist ein neuer See entstanden - 01.10.2009

 

In Bamberg ist ein neuer See entstanden

01.10.2009   Ort: Importartikel  Von: Michael Wehner  

 

Landesgartenschau Nicht nur Gaustadter stutzen, wenn sie an der Friedensbrücke vorbeifahren: An der Erba ist in den letzten Tagen ein etwa 6000 Quadratmeter großer See entstanden. Die Teilflutung des ersten Fischpass-Abschnittes dauert noch bis Ende der Woche.

 

Nicht einmal drei Monate hat es gedauert, und schon konnte die erste Hälfte des Fischpasses geflutet werden. Genau genommen handelt es sich aber nur um einen See, der in dieser Woche ganz gemächlich volllief. Denn erst wenn der Durchstich geschafft ist, voraussichtlich Ende des Jahres, dann wird das Wasser im Umgehungsbach wirklich fließen und den Fischen eine Aufstiegshilfe an einer Stelle bieten, wo sie seit 150 Jahren unterbrochen ist.

Für Hans Hemmerlein, den Chef des planenden Wasserwirtschaftsamt, war die Teilflutung eine Gelegenheit auf d ie Leistungen der zurückliegenden Wochen zurückzublicken. Annähernd 70000 Kubikmeter Erdreich, darunter auch jede Menge Altlasten, wurden aus dem Erba-Gelände geholt, um die ein Kilometer lange Strecke mit einem Gefälle von mehreren Metern zu graben. „Wir sind sehr gut im Zeitplan und werden, wenn es keine Überraschungen gibt, bis zum Ende des Jahres sehr weit kommen“, versprach der Behördenleiter.

Überraschungen gab es bei den Grabarbeiten, die von der Firma Pfister aus Hohengüßbach geleistet wurden, in der Tat: Auf dem Gelände der Erba, wo 2012 die neue Landesgartenschau stattfinden soll, wurden mehr Altlasten entdeckt als vermutet worden war, darunter Schlacke, Bauschuutt, mit Schwermetallen verseuchtes Erdreich und tausende Kubikmeter Hausmüll. Glück für die Kostenträger, den Freistaat Bayern und die Stadt Bamberg: nach dem derzeitigen Stand wird der festgelegte Kostenrahmen von 1,9 Millionen wohl nur unwesentlich überschritten.

Mit der Teilflutung des Fischpasses ist auch so etwas wie eine historische Situation wieder entstanden. Denn die etwa 200 Meter lange und bis zu 30 Meter breite Aufweitung am Beginn des Einlaufes entspricht in etwas dem Altarm der Regnitz, der zu den beiden Schleusenhäufern lief und erst zum Ende der 60er Jahre zugeschüttet wurde.

An den Böschungen des neuen Sees sind bereits erste Pflanzen gesetzt worden, die aus einem anderen Naturierungsprojekt am Obermain stammen und kostengünstig nach Bamberg geholt wurden. Es handelt sich vorzugsweise um Blutweiderich, Froschlöffel und Teichbinse, aber auch so seltene Pflanzen wie die Schwanenblume, finden mitten in Gaustadt eine neue Heimat.

Eine Attraktion, davon überzeugte sich bei einem Rundgang auch die Bürgervereinsvorsitzende Daniela Reinfelder, wird nicht nur für die Gaustadter die Reihe von großen Sandsteinblöcken, die unweit des künftigen Verbindungsstegs die neue Wasserlandschaft begehbar machen. Für die Zeit der Landesgartenschau wird hier ein Wasserspielplatz mit Floßanlage entstehen.

Zufrieden über die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten äußerte sich auch die Projektleiterin der Landesgartenschau, Wiebke Lambert. Sie kündigte an, dass auch im hinteren Teil des Umgehungsbaches bald beppflanzt wird, damit die Lebensader Regnitz inmitten der Landesgartenschau so bald wie möglich grünt und blüht.

Behördenleiter Hans Hemmerlein äußerte die Hoffnung, dass die Durchgängigkeit der Regnitz künftig noch an einem anderen Punkt erreicht wird, der derzeit den Austausch der Wasserlebewesen behindert. Es handelt sich um den Hollergraben im Hain mit dem so genannten Hufeisenwehr. Doch neue Gespräche mit der Stadt deuteten an, so Hemmerlein, dass hier nach Jahren des Stillstands die Bereitschaft etwas für die Ökologie zu tun, wieder gewachsen ist.

Für den Bauunternehmer Georg Pfister ist der Umgehungsbach auf der Erba-Halbinsel der erste Fischpass, den er gebaut hat. „Das wird eine tolle landschaftliche Bereicherung Bambergs“, sagte Pfister. „Und dafür ist es nicht einmal besonders teuer.“  

 

In nur kurzer Zeit wurde der erste Teil des Umgehungsbaches auf der Erba-Halbinsel gebaut und konnte nun geflutet werden. Das zwei Millionen Euro teuere Vorhaben ist ein ökologisches Vorzeigeprojekt der Landesgartenschau, das die Durchgängigkeit der Regnitz für Wasserlebewesen wiederherstellt. Fotos: Michael Wehner




Trittsteine mitten im Wasser des Umgehungsbachs: Die Felsbrocken stammen aus einem Steinbruch bei Tretzendorf.



Mit Blutweiderich und Teichbinse erobern Pflanzen den Bamberger Fischpass, die an den Lebensraum am Wasser extrem gut angepasst sind.




So sieht das neue Wasserparadies von der Friedensbrücke aus. Um keine Schäden an den frischen Ufern auszulösen, erfolgte die Flutung über Feuerwehrschläuche ganz gemächlich.
 

Einmalige Lebensleistung von Georg Pfister - 16.10.2010

 

Einmalige Lebensleistung von Georg Pfister

16.10.2010   Ort: Breitengüßbach     Beschreibung: Fränkischer Tag

 

Geburtstag Im Kreise vieler Freunde, Kollegen und Weggefährten konnte der Hohengüßbacher Bauunternehmer und Kreisrat Georg Pfister seinen 75. Geburtstag feiern. Alle Redner würdigten die einmalige Lebensleistung des Jubilars, der aus kleinsten Anfängen heraus einen respektablen Familienbetrieb aufgebaut habe. 

 

Georg Pfister aber wäre nicht Georg Pfister, würde er nicht selbst den erstaunlichsten Rückblick auf sein Lebenswerk geben. "Ich bin mit nichts in der Tasche nach Hohengüßbach gekommen, mit weniger als ein Flüchtling. Nicht einmal ein Taschentuch habe ich einstecken gehabt", verriet er den gut 200 Gästen in der Hans-Jung-Halle. Gelernt habe er dann "am Anfang eines wundersamen Lebens" Waschen, Stricken und Kochen und einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen. Später wurde daraus dann ein Tiefbauunternehmen. Die Gemeinde Breitengüßbach hat den Jubilar zu seinem Ehrentag eine Straße gewidmet, ließ Bürgermeister Reiner Hoffmann (BBL) wissen, und präsentierte unter dem Applaus der Gäste das als Geschenk verpackte Schild "Georg-Pfister-Weg". Der Vorsitzende der CSU-Mittelstandsvereinigung, MdB Hans Michelbach aus Coburg, wünschte auch namens der oberfränkischen CSU "alles Gute, Glück und Gesundheit". Oft werde er mit der Frage konfrontiert: "Was macht denn der mit dem Hut aus Bamberg?". Diese zeige, dass Georg Pfister längst bundesweit bekannt sei für offene und klare Worte. Heute müsse man den Hut ziehen vor einer großartigen Lebensleistung. Landrat Dr. Günther Denzler (CSU) dankte dem "bestgewählten Kreisrat aller Zeiten" für seine Mitarbeit im Kreistag und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken, Horst Egger, dankte für ein Musterbeispiel handwerklichen Unternehmens. CSU-Kreisvorsitzender Thomas Silberhorn MdB (CSU) schließlich würdigte "den mit Abstand populärsten Politiker im Landkreis Bamberg", der mit Natürlichkeit und starkem Willen ein hoch anerkanntes Unternehmen aufgebaut habe.

 

Bürgermeister Reiner Hoffmann (links) übergibt dem Jubilar das Geburtstagsgeschenk der Gemeinde Breitengüßbach
   

 

 

 

 

Ein Zirkus bittet um Hilfe - 06.11.2010

Ein Zirkus bittet um Hilfe

06.11.2010  Von: Jessica Rohrbach  

 

Leere Kassen Mit 25 Familienmitgliedern, über 60 Tieren und einem kaputten Zirkuszelt hat der "Circus Henry" sein Winterquartier auf dem Firmengelände der Fa. Pfister in Trunstadt bezogen.


Mitglieder der Zirkusfamilie Frank mit ihren größten Tieren, den Kamelen. Foto: privat

 

Das Glück war dem Zirkus im vergangenen Jahr nicht hold. Die Fußball-WM sorgte für leere Kassen statt vollen Bänken und ein Sturm zerstörte Ende Juli in Koblenz das Zelt der Zirkusfamilie, wie Direktor Georg Frank die finanziell angespannte Lage seines Unternehmens erklärt. Nun ist der Zirkus auf fremde Hilfe angewiesen und will sich dafür auch erkenntlich zeigen. Im Frühjahr plant Frank, falls die Stadt Bamberg ihm dafür einen geeigneten Platz zur Verfügung stellt, ein oder zwei kostenfreie Vorstellungen als Dankeschön für die Unterstützung zu geben.

 

Diese könnte in vielfacher Weise erfolgen, sagt Frank, der dankbar von verschiedenen Unternehmern und Bauern, berichtet, die dem Zirkus in den vergangenen Jahren mit Futterspenden und anderem aushalfen. Über Engagements in der Winterzeit freut sich der Zirkus ebenfalls: "Wir kommen auch mit unseren Kamelen in die Firma, wenn Sie das wünschen", erklärt der Direktor, der unter der Rufnummer 0163/3124308 Anfragen entgegen nimmt. Schulen, Kindergärten, Firmen und Privatpersonen könnten die Artisten, Clowns, Feuerschlucker und Tellerjongleure des Zirkus für ihre Feiern buchen. "Selbstverständlich sind das alles Familienmitglieder", betont Georg Frank, der auf die lange Tradition des 1812 in Schlesien gegründeten Zirkus stolz ist. Schon die Vorfahren der Zirkusfamilie seien Gaukler gewesen, er selbst wurde im Zirkuswagen geboren.

 

Die Halle der Firma Pfister in der Maintalstraße in Trunstadt ist nun für den Winter das Zuhause von 20 Pferden (vom Minipony bis zum Pinto), Kamelen, Lamas, Alpakas und Hunden. Diese können dort jeden Sonntag bei einer kostenlosen Tierschau besucht werden.  

Georg Pfister will ein Pumpspeicherwerk bauen - 23.05.2011

 

Georg Pfister will ein Pumpspeicherwerk bauen

23.05.2011   Ort: Viereth-Trunstadt  Von: Michael Wehner  Beschreibung: Fränkischer Tag

 

Energie  Ein Baggersee, ein Berg, ein Plan. Georg Pfister, 75-jähriger Unternehmer aus Hohengüßbach, will das Gefälle oberhalb seiner Seenlandschaft bei Trunstadt für ein Pumpspeicherkraftwerk nutzen. Das Geschäftsmodell verspricht hohe Gewinne aus der Spanne zwischen billigem und teurem Strom. Doch der Weg zum Energiesee ist weit.

 

Vor langer Zeit war Georg Pfister einmal Landwirt mit einem Hof in Hohengüßbach; als 38-Jähriger kaufte er einen Bagger und gründete ein Tiefbauunternehmen, das heute 80 Mitarbeiter beschäftigt. Später kamen Hubschrauber, 250 Wohnungen und eine Seenlandschaft an der Grenze zu Unterfranken hinzu. Jetzt könnte es sein, dass der Mann mit Hut in die Energiebranche einsteigt.

Es war ein abgebrochener Baggermeißel, der ihn gewissermaßen unter Strom setzte. Georg Pfister blickte in der Zwangspause aus seinem Führerhaus auf den bewaldeten Bergrücken hinter dem Roßstadter Baggersee und plötzlich schien ihm klar, dass das, was er bei Hubschrauberflügen im Thüringer Goldistal gesehen hatte, auch hier in Franken möglich sein müsste: ein Pumpspeicherkraftwerk.

Ein Pumpspeicherkraftwerk bei Trunstadt? Sieben solcher Anlagen gibt es in Bayern, 30 in Deutschland. Sie sind nichts anderes als gigantische Energiespeicher. In Zeiten mit Stromüberfluss, meist nachts, wird Wasser von einem unteren See in einen höher gelegenen gepumpt. Wenn der Strom gebraucht wird, meist am Tag, fällt das Wasser wieder in die alte Höhe und treibt mächtige Turbinen an, eine unverzichtbare Technik, um die Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.


Der Flop mit dem "Riesen-Jesus"


Wer die staubige Baggerseelandschaft an der B26 zwischen Trunstadt und Eltmann kennt, mag zweifeln, ob sie für hochfliegende Stromspeicherpläne taugt, so weit entfernt von einem Ballungszentrum; Skeptiker mögen sich auch an die missglückten Pfister-Pläne für einen Riesen-Jesus erinnern, den er auf eben dem Gelände in Trunstadt platzieren wollte.

Doch rein physikalisch hat der Unternehmer alles, was man für ein Pumpspeicherwerk braucht: Wasser, ein Gefälle und eine gute Netzinfrastruktur im Maintal. Exakt sieben Millionen Kubikmeter Wasser umfasst seine 100 Hektar große Seenlandschaft. Schon ein Teil davon würde genügen, um ein hoch gelegenes Speicherbecken zu füllen.

Das freilich gibt es vorerst nur in seiner Fantasie. " Ich bin noch ganz am Anfang", sagt Pfister und entwirft am grünen Tisch schon einmal eine gedachte Rohrleitung, ein Pumpen- und ein Turbinenhaus. Es stünde gleich hinterm Roßstadter Baggersee am Fuße des Bergs, der hier von 230 auf knapp 360 Metern Seehöhe ansteigt.

Ein Waldstück, das der Bamberger Bürgerspitalstiftung gehört, hat sich der Tiefbauunternehmer schon ausgesucht. 50 000 Kubikmeter Erdbewegungen müssten genügen. An der Mitwirkung der Stadt Bamberg hat Pfister wenig Zweifel: Mit Wasserkraft lässt sich mehr verdienen als mit Holz....

Natürlich braucht ein Speicherwerk einen Netzanschluss. Unüberwindliche Schwierigkeiten? Eher nicht: "Die Eon-Netz-GmbH ist zum Anschluss eines Pumpspeicherkraftwerks gesetzlich verpflichtet", sagt Pressesprecherin Michaela Fiedler. Unklar sind die Kosten und der Ort des Verknüpfungspunkts: "Dies muss im Einzelfall geprüft werden", heißt es im Netzcenter Bamberg.


Energiespeicher werden gesucht


Was Pfisters Vorhaben beflügeln könnte: Am Bedarf neuer Stromspeicher scheint es angesichts des wachsenden Gewichts erneuerbarer Energien keinen Zweifel zu geben. "Derzeit wird auf allen Ebenen nach Möglichkeiten gesucht, Energie zu speichern", sagt ein Sprecher der Bundesnetzagentur.

Auch beim großen Kraftwerksbetreiber Rhein-Main-Donau-AG sieht man stark wachsenden Bedarf an Speicherkapazitäten. Schon vor den Ereignissen in Fukushima habe eine Studie ergeben, dass die Leistung der Pumpspeicherwerke von jetzt 6600 Megawatt auf 14 000 Megawatt verdoppelt werden müsste, betont der Sprecher der Gesellschaft, Jan Kiefer.

Die Rhein-Main-Donau AG investiert derzeit in ein großes Pumpspeicherwerk bei Riedl an der Donau unweit von Passau: Es hat 300 Megawatt Leistung; die Kosten liegen voraussichtlich bei 350 Millionen Euro - eine ganz andere Größenordnung als Pfisters Vorhaben. Der plant ein Kraftwerk von zehn bis 15 Megawatt Leistung.

Doch das Prinzip ist das Gleiche: Günstigen Strom speichern und teueren verkaufen. Mit Eon und Vattenfall hat er nach eigenen Angaben bereits über die Bedingungen, Strom zu beziehen und abzugeben, verhandelt. Bei Eon Wasserkraft bestätigt man, dass es einen Erstkontakt gegeben hat. Laut Sprecher Christian Orschler will Eon prüfen, ob es sich lohnt, Geld für eine teuere Untersuchung auszugeben. Bisher hatte das Unternehmen keine eigenen Pläne für diesen Abschnitt des Maintals.

Pfister ist hartnäckig: Das Interesse sei da, sagt er, auch Geld nicht das Problem. Auf 30 Millionen Euro schätzt er die Kosten für sein Speicherkraftwerk bei Trunstadt. Viel Holz, doch "eine solche Anlage finanziert sich von selbst".

Ganz unrecht scheint der 75-Jährige damit nicht zu haben: Dass in energieschwachen Zeiten mit dem Verkauf von Speicherstrom gute Gewinne zu machen sind, bestätigt Lutz Wiese von Vattenfall. Der Bedarf an teurer Regelenergie sei sehr groß. Von Preisunterschieden mit dem Faktor zehn zwischen Ankauf und Verkauf an der Strombörse, spricht Klaus Rubach, Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg.

Doch einen Speichersee in einem Wald zu graben und die erforderlichen 30 Millionen aufzutreiben, ist nur die eine Seite eines solchen Riesenprojekts. Die andere ist mindestens so aufwändig: Pfister muss ein Raumordnungsverfahren bei der Regierung beantragen; er muss wasser- und naturschutzrechtliche Gutachten vorlegen, er braucht eine landesplanerische Beurteilung, ehe es schließlich zum Planfeststellungsverfahren kommt, bei dem alle Belange noch einmal auf den Tisch kommen.

Ein Marathonlauf durch die Instanzen steht ihm bevor: "Niemand weiß, wie lange das dauert und mit welchem Ergebnis es ausgeht", sagt Uwe Zeuschel von der Regierung Oberfranken.

Aufgeschlossenheit vor Ort

Zumindest auf der örtlichen Ebene stößt Pfister mit seinen Plänen, soweit man sie derzeit einschätzen kann, auf Unterstützung: Michael Ziegler, CSU-Bürgermeister der Gemeinde Eltmann, auf deren Gebiet sich die beiden Seen befinden, steht der Idee grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, ebenso der Bamberger Landrat Dr. Günther Denzler (CSU).

Auch der Bund Naturschutz, stellt sich nicht grundsätzlich gegen jeden Eingriff in die Natur: "Man muss abwägen, was ein solches Kraftwerk für die Stärkung erneuerbarer Energien an Vorteilen bedeutet und was es an Nachteilen mit sich bringt", sagt Heinz Jung, Vorsitzender der Kreisgruppe Bamberg. 

 

 

 

 

 



Der bekannte Unternehmer Georg Pfister will seinen bislang eher einsamen Roßstadter Baggersee zu einem profitablen Energiesee umwandeln. Der Speichersee könnte im Waldgebiet hinter dem Baggersee entstehen. Fotos: Matthias Hoch

 

Ein Heiliger bei Pfister - 29.11.2012

 

Ein Heiliger bei Pfister

29.11.2012   Ort: Hohengüßbach  Von: Hans W. Penning  Beschreibung: Fränkischer Tag

 

KUNSTWERK  Der Hohengüßbacher Bauunternehmer Georg Pfister ließ vor seinem Haus eine Bronzeskulptur des heiligen Georgs aufstellen.

 

Zu früheren Zeiten hat die renommierte Nürnberger Metallgießerei Burgschmiet-Lenz für berühmte Auftraggeber viele noch berühmtere Denkmäler geschaffen. Für Kaiser Franz-Josef von Österreich zum Beispiel ein Radetzky-Denkmal, das bis zum kommunistischen Umsturz am Kleinseitner Ring in Prag stand. Viele andere Skulpturen sind erhalten. Genau die richtigen Partner also, um dem Tiefbauunternehmer Georg Pfister einen Herzenswunsch zu erfüllen: Ein Reiterstandbild des heiligen Georg vor seinem Haus in Hohengüßbach aufzustellen. Aus Bronze gegossen, mit einem Sockel aus Granit, bald drei Meter hoch. Am Mittwoch war es soweit.

Mit einem firmeneigenen Fahrzeug wurde der heilige Georg in Nürnberg abgeholt, vom Gießerei-Gelände gleich neben der Burg, und aufrechten Standes über die Autobahn an seinen Bestimmungsort gebracht. Immer mit dabei der Künstler Hans peter Widrig, der in einem halben Jahr die etwa eine Tonne schwere Skulptur aus Bronze gegossen hat. Zusammen mit Siegfried Pfister und Georg Betz stellte er das Standbild auf.

Warum aber gerade ein heiliger Georg? Seinen Namenspatron hat sich Georg Pfister halt schon früh zum Vorbild genommen. "Zehn Jahre war ich Vorstand vom Georgenverein Breitengüßbach mit 48 Mitgliedern", erinnert er sich. Auf einer Platte am Köcher des Heiligen, der bekanntlich römischer Reitersoldat war, sind die Prinzipien verewigt. 


"Was keiner wagt, das sollt ihr wagen, 
Was keiner sagt, das sagt heraus, 
Was keiner denkt, das wagt zu denken, 
Was keiner anfängt, das führt aus.

Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen, 
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein, 
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben, 
Wenn alle mittun, steht allein.

Wo alle loben, habt Bedenken, 
Wo alle spotten, spottet nicht, 
Wo alle geizen, wagt zu schenken, 
Wo alles dunkel ist, macht Licht!" 

Lothar Zenetti

 

hat sich Georg Pfister zu seinem Lebensmotto gemacht. Vor zehn Jahren schon hat er deshalb ein Georgs-Gemälde an seinem Haus angebracht.

Eigentlich sollte das Heiligen-Standbild schon zu seinem Geburtstag am 5. Oktober fertig sein. Aber zuerst musste Hans peter Widrig noch eine Wilhelminen-Statue für Bayreuth schaffen, danach zogen sich die Arbeiten für den heiligen Georg hin: Auf die Form aus Styropor folgte das Negativ aus Gips. Weil es für den 69-jährigen Künstler die erste Georgsfigur war, musste er ganz von vorn beginnen. Nach dem Brennen des Gips-Negativs folgte der Bronzeguss aus hochwertigem Degussa-Rohmaterial. Und schon als die "Hüllen" fielen, waren alle Beteiligten zufrieden mit dem Resultat. Neben dem Dorfbrunnen mit der Pieta fand das Kunstwerk seinen Platz.

Und die Hohengüßbacher? Einer musste sich erst an das neue Platz-Gefühl in der Ortsmitte gewöhnen. "Mal schauen wie sich's macht", meinte ein Nachbar. Aber "so ist der Pfister halt, hat immer eine neue Idee". Mit Ehefrau Luise und der Familie ließ Georg Pfister den Tag in Hohengüßbach ausklingen. 

 

 

 

 




Georg Pfister  verfolgt die Aufstellung
des Hl. Georg vor seinem Wohnhaus,
das bereits ein Georgs-Gemälde trägt. Fotos: Ronald Rinklef






 

Unternehmer leistet sich Bodyguard aus Bronze - 29.11.2012

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Reiterstandbild zu Ehren St. Georgs geweiht - 23.04.2013

 

Reiterstandbild zu Ehren St. Georgs geweiht

23.04.2013   Ort: Hohengüßbach  Von: Hans W. Penning  Beschreibung: Fränkischer Tag

 

Der 23. April ist der Namenstag aller Georgen, Schorschen und Görgla. In Hohengüßbach wurde zu diesem Tag ein bronzenes Reiterstandbild des Heiligen mit seinen Leitsätzen geweiht. Sponsor ist der Bauunternehmer Georg Pfister.

 

Vor allem in katholischen Gegenden soll der 23. April früher ein halber Feiertag gewesen sein. Denn alle Georgen, Schorschen und Görgla durften an diesem Tag ihren Namenspatron feiern. Und da sie einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung ausmachten, standen an diesem Tag nicht wenige Räder still.

Weil das heutzutage nicht mehr so einfach ist, trafen sich die Georgen, Schorschen und Görgla schon am Wochenende bei Georg Pfister in Hohengüßbach. Der Anlass war diesmal ein ganz besonderer: Ein Reiterstandbild des hl. Georg sollte eingeweiht werden. Dazu kam mit Monsignore Prof. Rüdiger Feulner sogar ein Geistlicher aus Rom.

Der ehemalige Kaplan in Scheßlitz steht seit einigen Jahren im diplomatischen Dienst des Vatikans und war maßgeblich am Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland beteiligt. Georg Pfister lernte Feulner schon 1995 in einer Köttensdorfer Gastwirtschaft kennen und weil der Geistliche zum 65. Geburtstag Pfisters nicht kommen konnte, entschädigte er ihn mit einer "kleinen Audienz" beim Papstbesuch in Freiburg. Auch daran wurde erinnert, als Monsignore Feulner das Reiterstandbild des hl. Georg feierlich einweihte.

 

 


"In manchen Städten werden Kirchen verkauft und Kreuze abgetragen. Hier erleben wir das Gegenteil", veranschaulichte der Geistliche die Situation in Hohengüßbach. "Dieser Georg Pfister", so Feulner, stelle ein Denkmal auf, das die Zusammengehörigkeit von Heimat und Christentum unterstreiche. Überdies mache er den Ort auch um ein Kunstwerk reicher.

Weil sich der Name Georg vom griechischen geo = die Erde, das Land ableite, sei der Heilige Patron der Landwirte und ein mahnender Hinweis an alle anderen, erdverbunden zu bleiben und mit beiden Füßen auf dem Boden zu stehen, in der Gemeinschaft den Boden der Tatsachen nicht zu verlassen.

"Kein Kriecher und kein Nicker"
Beim Eintreten für das Gute und die Gerechtigkeit habe sich Georg Pfister stets als Vorbild in Sachen Zivilcourage gezeigt, meinte Feulner weiter. "Er ist kein Kriecher, kein Nicker, und redet niemanden nach dem Mund".

 
Beim Politiker Georg Pfister stehe die Gemeinschaft im Vordergrund. Deshalb habe er neben dem Reiterstandbild zu Ehren des heiligen Georg auch neue Namenstafeln für das Kriegerdenkmal gespendet.

Gekommen war auch der Künstler Hans-Peter Widrig, der bei der Nürnberger Bronzegießerei Lenz das Reiterstandbild gefertigt hatte. Auf den ersten Blick stehe hier vielleicht ein "komischer Heiliger", so Widrig, ohne Steigbügel und mit einem Hörnchensattel.

Dies deshalb, weil er sich bei der Darstellung an die Überlieferungen aus römischer Zeit gehalten habe; der Marmorsockel stamme aus den Steinbrüchen von Flossenbürg. Der Platz sei gut gewählt. Als Modell habe ihm sein Sohn gedient, so Widrig, der damals als Soldat in den Krieg nach Afghanistan gezogen und inzwischen wieder heil heimgekehrt sei. "Wäre er gefallen, hätte sein Abbild in Hohengüßbach gestanden." Zu guter Letzt bedankte sich Georg Pfister bei den vielen Gästen.

Mit einigen persönlichen Worten erinnerte sich Georg Pfister an Zeiten von Krankheit und Not. Das Reiterstandbild wie die Marienstatue daneben verstehe er auch als Dank für seine Genesung.

Inschrift passt zum Stifter
Mit Georg Betz und Georg Schütz waren auch zwei waschechte "Schorsch'n" bei der Einweihung in Hohengüßbach dabei. Die Verbundenheit zu ihrem Land ("Geo") ist für beide ein wichtiges Kriterium des Lebens. Vor allem die Inschrift auf dem Köcher des Heiligen finden sie "echt klasse".

Nicht mit dem Strom zu schwimmen, seien sehr gute Grundsätze für das Leben. "Was keiner wagt, das sollst du wagen. Was keiner sagt, das sollst Du sagen. Was keiner anfängt, das führt aus. Wo alle spotten, spottet nicht, wo alle mittun, steht allein" hatte der Künstler unter anderem dort verewigt. Auch deshalb, weil es, wie Hans-Peter Widrig anmerkte, so gut zum Stifter passt.

Und noch einer gestand, die Legende vom heiligen Georg, dem Drachentöter der Sage, "schon gerne verinnerlicht" zu haben: Stellvertretender Landrat Georg Bogensperger. Die Ideale von Ritterlichkeit, Mut und Tapferkeit gelte es auch heute hochzuhalten. "Es gibt leider nicht so viele Denkmale, die daran erinnern", meinte der Burg ebracher Bürgermeister. Auch deshalb sei er gerne gekommen.

 

 

 

 

 

 

 



Monsignore Feulner bei der Weihe des Reiterstandbildes. Rechts daneben Georg Pfister und ein Teil der Gäste. Fotos: Ronald Rinklef


 

 

 

 

 

 

 

Georg Pfister fordert den Staat Bayern - 15.12.2014

Georg Pfister fordert den Staat Bayern

15.12.2014  CSU-Parteitag  Von: tvo  und Phoenix

 

 

 

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Freie Fahrt im Norden - Baustelle Hallstadter Straße - 15.12.2014

 

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Der mit dem Hut - die Seele der CSU - 18.12.2014

 

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